Zu dumm für Englisch?

Woman with World Map in Background Looking over Shoulder at Camera as if Planning a Trip

Jenny war zweisprachig aufgewachsen, ihre Mutter Ágnes kommt aus Ungarn und ist erst fürs BWL-Studium nach Wien gezogen. Dort hat sie Jenny´s Vater kennen gelernt und ist geblieben.

Von Anfang an war für Jenny´s Eltern klar, dass sie Jenny zweisprachig aufziehen wollten. Zum einen sahen sie das als großen Vorteil für ihre Tochter und außerdem sollte sie doch auch ihre Oma aus Budapest verstehen können. Nur ein freundliches "Szia" war da doch zu wenig.

So wurde Jenny von kleinauf bilingual: während ihr Vater ausschließlich Deutsch mit ihr sprach, lernte sie von ihrer Mama bereits ihre ersten Wörter auf Ungarisch. Es war total natürlich für sie und sie konnte problemlos mitten im Satz von Deutsch auf Ungarisch "switchen" oder umgekehrt. Sehr praktisch!

Während Mathe nie so ihre Stärken war, schrieb sie umso lieber Aufsätze. Besonders freute sie sich auf Englisch: noch eine Sprache mehr! Englisch würde ihr bestimmt leicht fallen! Dachte sie zumindest ...

Ihre Lehrerin war da anderer Ansicht: Diagnose Lernschwäche stand für sie nach den ersten schief gelaufenen Prüfungen schnell fest. Zu ihrer Mutter meinte sie nur: "Tut mir leid, ich verstehe nicht wie Jenny in anderen Fächern so gut ist. Ich glaube sie hat eine Lernschwäche und sie sollte sich professionelle Unterstützung suchen." Ihre Mutter wurde sauer: so ein Blödsinn!

Es ist unglaublich wie vorschnell viele Kinder und Eltern mit der Diagnose Lernschwäche konfrontiert werden; sei es nun ADHS oder ähnliches.

Anstatt die Schuld bei den "Opfern" zu suchen, sollten endlich die Methoden hinterfragt werden. 

Unsere Methoden, um Fremdsprachen zu lernen sind nämlich alles andere als modern: de facto stammen sie von Mönchen aus dem Mittelalter! Ihr Ziel war es, andere Kontinente zu missionieren und den katholischen Glauben zu verbreiten. Daher erstellten sie Vokabellisten und formulierten Grammatikregeln. Vielen Dank auch! 😉

Diese Mönche hatten natürlich zwei Vorteile: extrem viel Zeit und extrem hohe Motivation, schließlich erhöhten ihre Sprachkenntnisse nicht nur die Chance auf abenteuerliche Reisen, sondern auch ihre Überlebenschancen, sobald sie am Zielort angelangt waren. DAS nenn ich Motivation! 😉 (Quelle: Birkenbihl: Sprachenlernen leichtgemacht!, Seite 192).

Mit gehirngerechtem Lernen hat das allerdings überhaupt nichts zu tun!

Schüler und Studenten, denen Fremdsprachen Schwierigkeiten bereiten, sollten ihre Lernstrategien überdenken anstatt zu verzweifeln.

Und wie ging es mit Jenny weiter? Wir haben gemeinsam Lernstrategien gefunden, die ihrem Lerntyp entsprachen, ihr Spaß machten und mit denen sie schon während dem Lernen schnell erste Erfolgserlebnisse abholen konnte. Die Motivation war so schnell wieder geweckt und sie schaffte zum ersten Mal eine 2! Perfekt! Offenbar sind Lernschwächen doch heilbar ...

 

 

fremdsprachen lernenWie lernt man am besten und steigert die Lernmotivation?

Die Lernmotivation ist vorhanden, keine Frage, aber wenn es beim Abendbrot Vokabelsuppe zum Hühnchen gibt, kann das manchmal echt nervig sein. Anstatt sich auf das Gespräch mit dem Ehepartner, den Kindern oder der besten Freundin zu konzentrieren, prüfen Sie ständig nach, ob die neuen Wörter noch abrufbereit sind.

Willkommen beim Erlernen einer Fremdsprache, lästigen Vokabelprügeleien, fehlender Lernmotivation und einem großem Fragezeichen hinter der Frage: „Wie lernt man am besten und wie kann ich mir Vokabeln besser merken?“

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Seminar Feedback

War ein unterhaltsames, facettenreiches Seminar mit dem unglaublichen Effekt, dass ich meine Lesegeschwindigkeit schon während der Seminarübungen enorm gesteigert habe. Petra als Trainerin ist super kompetent. Das Seminar sehr alltagstauglich – weil jeder Teilnehmer einen genauen 30 tägigen Übungsplan erhält. Jeder der angehalten ist viel zu lesen und dies auch gerne tut - ein Pflichttermin.