Zu dumm für Französisch?

 

Tanja war in allen Fächern eine sehr gute Schülerin und es fiel ihr leicht, sich auf Prüfungen vorzubereiten. Prüfungsangst oder Black-Outs kannte sie nicht. Genauso locker und entspannt wie sie sich vorbereitete, genauso locker und entspannt war sie auch bei Tests und Schularbeiten. Die Schule machte ihr Spaß und sie ging ganz gern hin. Bis zu dem Tag als die neue Französischlehrerin auftauchte ...

Tanja war Klassenbeste in Englisch und rechnete daher auch in Französisch mit keinen gröberen Schwierigkeiten. Als sie dann nach vorne zum Lehrerpult ging, um Vokabeln geprüft zu werden, war sie schon ein wenig nervös. Die Lehrerin galt nicht gerade als Typ mit dem "gut Kirschen essen" war. Und sie sollte recht behalten: mit jeder Vokabel wurde sie nervöser. Denn die Lehrerin prüfte auch kleinere Sätze und ließ sie mit den Vokabeln selbst gestrickte Fragen bilden, obwohl sie die Fragebildung erst in der letzten Stunde nur kurz angeschnitten hatten ...

Nach der Vokabelprüfung war sie am Boden zerstört und sie fühlte sich vor der ganzen Klasse gedemütigt. Schließlich hatte die Lehrerin keine Gelegenheit ausgelassen, um sie zu kritisieren. :(

Sie nahm sich zwar vor, dass so nicht auf sich sitzen zu lassen und sich auf die nächste Prüfung besonders gut vorzubereiten. Leider ohne Erfolg! Knapp an der 5 vorbei - ein extremer Misserfolg für sie! Offenbar - da war sich Tanja sicher - konnte die Lehrerin sie nicht leiden und das, obwohl sie sich doch so sehr bemühte. Die Motivation war wie weggeblasen, sie hatte keine Lust mehr zu lernen und ihre Noten blieben schlecht. Sie fühlte sich als totale Versagerin ...

Wenn es nur Französisch betroffen hätte, wäre es ja noch irgendwie gegangen, aber auch die Leistungen in den anderen Fächern verschlechterten sich. Hat doch eh alles keinen Sinn! dachte sie sich und schummelte sich bis zur Matura irgendwie durch. Einen Tag nach der mündlichen Matura, verbrannte sie alle ihre Bücher! Nie wieder Schule!! ...

Ungefähr 7 Jahre später tauchte sie in meinem Lerncoaching auf. Was war passiert? Sie hatte ein tolles Jobangebot in der Modebranche bekommen und wollte diesen Job unbedingt!! Einziges Hindernis: perfekte Französischkenntnisse!! 

Das Problem war relativ schnell gelöst:

Tanja lernte, ihre negativen Bilder von der missglückten Vokabelprüfung und der unliebsamen Lehrerin durch positive, motivierende Bilder zu ersetzen und arbeitete an ihrer Einstellung zu sich selbst und zu Französisch im besonderen.

Es scheitert nach meiner Erfahrung ganz selten daran, dass wir die falschen Lernstrategien haben oder zu wenig lernen. Viel öfter scheitern wir daran, dass wir irgendwann während unserer Schulzeit die Entscheidung getroffen haben zu glauben, wir seien schlecht in XY. Wenn wir bereit sind, diese negative Einstellung aufzugeben, öffnet sich unser Gehirn auch wieder für die Sprache, die Welt der Zahlen oder was auch immer uns Schwierigkeiten bereitet hat.

 

fremdsprachen lernenWie lernt man am besten und steigert die Lernmotivation?

Die Lernmotivation ist vorhanden, keine Frage, aber wenn es beim Abendbrot Vokabelsuppe zum Hühnchen gibt, kann das manchmal echt nervig sein. Anstatt sich auf das Gespräch mit dem Ehepartner, den Kindern oder der besten Freundin zu konzentrieren, prüfen Sie ständig nach, ob die neuen Wörter noch abrufbereit sind.

Willkommen beim Erlernen einer Fremdsprache, lästigen Vokabelprügeleien, fehlender Lernmotivation und einem großem Fragezeichen hinter der Frage: „Wie lernt man am besten und wie kann ich mir Vokabeln besser merken?“

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Seminar Feedback

War ein unterhaltsames, facettenreiches Seminar mit dem unglaublichen Effekt, dass ich meine Lesegeschwindigkeit schon während der Seminarübungen enorm gesteigert habe. Petra als Trainerin ist super kompetent. Das Seminar sehr alltagstauglich – weil jeder Teilnehmer einen genauen 30 tägigen Übungsplan erhält. Jeder der angehalten ist viel zu lesen und dies auch gerne tut - ein Pflichttermin.